YOGA

kriya
Als kriya wird ein Vorgang der Reinigung bezeichnet, der im Hatha – Yoga verwendet wird. Nasenspülungen, Atemreinigungsübungen, Augenübungen u.a. sollen dazu dienen, den Körper zu reinigen.
Meditation
Durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen wird der Geist beruhigt und gesammelt. Ziel sind ein Zustand frei von Gedanken, der oft mit einem Gefühl von Eins-Sein empfunden wird. In Yoga wird die Meditation dazu verwendet, das eigene wahre Selbst zu erkennen.
mudra
Das Wort mudra hat viele Bedeutungen. mudras sind Handgesten, Augenstellungen oder Körperhaltungen, die dazu dienen, bestimmte Bewußtseinszustände bildhaft darzustellen. Sie können Energien in bestimmte Richtungen zu lenken und so den Körper und Geist beeinflussen.
pranayama

Die Atemtechniken, die im Yoga verwendet werden, heißen pranayama.
Durch pranayama lernt man, den Atem bewusst wahrzunehmen und zu kontrollieren. Der Atem wird tiefer, feiner und rhythmischer und wirkt sich beruhigend auf das Nervensystem und dadurch auch auf den Geist aus.

Der Begriff prana wird als Lebensenergie, Lebenskraft oder Lebensstrom bezeichnet.
In Sanskrit heißt „pra“ bewegen und „na“ heißt immer. Es meint die immer sich bewegende Lebensenergie, die nicht nur in den Energiebahnen (nadis) des menschlichen Körpers fließt, sondern auch in allen Lebewesen enthalten ist und die Lebensfunktionen des Körpers kontrolliert.

Nach alten Yoga-Texten ist es die Aufgabe des Yogi, prana zu kontrollieren, um diese Energie in den Zentralkanal, sushumna nadi zu leiten, wo sie aufsteigen kann und schließlich kosmisches Bewusstsein zu erreichen. Um dieses Aufsteigen der Energie zu erreichen, muss zunächst der Atem unter Kontrolle gebracht werden.

Sabine Irawan | Shiatsu - Shadow Yoga - Yoga - Pilates - 1140 Wien | mail@sabineirawan.com

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